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<pre>„Wenn man fünf, sechs hochkarätige Chancen nicht nutzt, muss man sich nicht wundern. Wir haben 37 Minuten sehr gut gespielt und Bayern vor Probleme gestellt“, sah Kovac trotz der Pleite auch Positives. Daran gilt es nun anzuknüpfen und endlich den ersten Sieg seit dem 2:0-Derbyerfolg über Darmstadt vom 5. Februar einzufahren.  <p> Der einstmals spannungsgeladene Nord-Süd-Klassiker zwischen dem FC Bayern und dem Hamburger SV wurde bereits über einhundert Mal in der Bundesliga aufgeführt — die am Samstag anstehende 106. Auflage dürfte vorerst aber die letzte sein.  <p>  Der Ausschluss wenige Minuten vor der Pause spielte den Gastgebern freilich in die Hände. <p> Die tendenziell sogar unnötige 1:2-Schlappe gegen Wolfsburg stellte sich als ein Wirkungstreffer heraus, die beim Gastspiel in Berlin gleich die nächste Niederlage nach sich zog. <p>  Ganz ohne Verletzungsausfälle scheint man in Gladbach dann aber nicht auszukommen, müssen die Fohlen doch erneut auf Abwehrchef Martin Stranzl verzichten. Der Ã–sterreicher hatte schon das Derby gegen Köln aufgrund eines Muskelfaserriss verpasst und wird folglich auch in Augsburg nicht dabei sein können.  </pre>


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<pre>Von den zur Saison-Halbzeit schon nicht unbedingt beruhigenden fünf Zählern Vorsprung haben die Fuggerstädter deshalb nur noch zwei Pünktchen in das finale Drittel der Spielzeit gerettet: Ohne sich wirklich etwas vorwerfen zu müssen, ist der Klub nunmehr mittenmang im Abstiegskampf dabei.  <p> Quoten Stand vom 11.5.2018, 10:41 Uhr. Angaben ohne Gewähr. Die Quoten unterliegen laufenden Anpassungen und können sich mittlerweile geändert haben.  <p>  Es deutet allerdings nur recht wenig darauf hin, dass die 96er noch die Kurve kriegen. Schaaf hat als „Feuerwehrmann“ lediglich den Auswärtssieg in Stuttgart zu Buche stehen, alle anderen Spiele seiner Ã„ra gingen verloren. Nach dem 0:2 gegen Köln war die Enttäuschung allen Beteiligten deutlich anzusehen. <p> Die einzig ungeschlagene Mannschaft der Bundesliga geht am Samstag weiter auf Punktjagd. An die Partie SC Freiburg gegen Greuther fürth denkt in diesem Zusammenhang vermutlich niemand, der den deutschen Fußball nur selten verfolgt. <p>  – Niko Kovac sieht Heimsiege offenbar als eine ganz tückische Meisterprüfung an.  </pre> 


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<pre> Daraufhin waren sich beide Teams ebenbürtig. Trotz einer starken Defensiv-Leistung erzielte Kai Havertz den Führungstreffer für die „Werkself“, nachdem dieser im Strafraum frei zum Kopfball kam.  <p> Die „Fohlen“ sind nach der 0:2-Auswärtsniederlage in Frankfurt ganz aus den internationalen Plätzen gerutscht und wären nach aktuellem Stand nicht einmal in der Europa League dabei. Angesichts der knappen Abstände kann es auch sehr schnell wieder nach oben gehen. So sprang die Eintracht vom siebten auf den vierten Platz.  <p>  Zum Rückrundenauftakt gab es zwar zwei Unentschieden gegen Hertha BSC und Eintracht Frankfurt, doch insbesondere die Derbyniederlage gegen Aufsteiger Ingolstadt hat geschmerzt. Dass es gegen den FC Bayern nicht zu einem Punkgewinn gereicht hat, war zu erwarten gewesen. <p>  Beiden Treffern ging ein Eckstoß voraus, zunächst war Abraham per Kopf zu Stelle, beim 2:0 legte der Torschütze den Ball vor den Strafraum, wo Oczipka mit einem regelrechten Hammerschuss den Ball ins Tor beförderte. <p>  Diese Ruhe gilt es nun optimal zu nutzen. Schließlich würde das Theater mit einer Heimniederlage gegen Bremen wieder von vorne beginnen. Mit Sieg Nummer 2 könnten die Frankfurter die erste Krise wohl endgültig für beendet erklären.  </pre>


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<pre> Obwohl das Nordlicht mit dem Rückenwind des höchsten Saisonsiegs (3:0 gegen Hoffenheim) beim unmittelbaren Verfolger Freiburg reüssierte, schienen sich die, offensiv praktisch nicht stattfindenden Hamburger, gar nicht so richtig für den in Aussicht gestellten 6-Punkte-Sieg zu interessieren.  <p> Die sich abzeichnende Konstellation im Tabellenkeller hat nun zur etwas paradoxen Folge, dass der Gastgeber das Duell gegen Dortmund ohne nennenswerten Druck bestreiten kann: Von einem Spiel der allerletzten Chance dürfte somit allenfalls beim westfälischen Gast die Rede sein.   <p> Größere Sorgen dürfte den Borussen aber die Tatsache machen, dass es vor allem in den Top-Spielen dieser Saison nichts zu gewinnen gab. In der Champions League setzte es zwei 1:3-Pleiten gegen Tottenham bzw. Real Madrid, nun gab es ein 2:3 gegen Vize-Meister Leipzig. <p>  So sagte Augsburg-Sportdirektor Stefan Reuter vor dem Duell mit dem Fast-schon-wieder-Meister: „Wir werden versuchen, auch gegen die Bayern kompakt zu stehen. Und dann mit Geschwindigkeit und ein bisschen mehr Selbstbewusstsein und Zielstrebigkeit umschalten.“  <p> Trotzdem ist es aus Augsburger Sicht nicht angebracht, dies nun als gutes Omen für Samstag zu deuten.  </pre>


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<pre> Dabei ist in der zuletzt gezeigten Verfassung nicht einmal die Europa-League-Teilnahme als zu einhundert Prozent gesichert anzusehen; selbst für den siebten Rang in der Endabrechnung könnten im ungünstigsten Falle noch zwei siegreiche Auftritte erforderlich sein.  <p> Vor allem bei den Heimspielen. In der Saison 2017/18 haben die Bayern 14 der 17 Liga-Heimspiele für sich entschieden, 2018/19 und 2019/20 waren es jeweils 13.  <p>  In München gab es für die Hauptstädter jedoch schon lange nichts mehr zu holen. Das letzte Erfolgserlebnis in München datiert aus dem August 2004, als es mit einem 0:0-Remis einen Punktgewinn zu bejubeln gab. <p>  Positiver war da schon der Auftritt gegen den HSV. Gegen die tiefstehenden Hamburger tat man sich zwar in der Halbzeit sichtlich schwer und lud vor allem in den ersten Minuten mit einigen Fehlpässen in der Defensive zu Angriffen ein, doch in Halbzeit 2 gaben die Dortmunder den Ton an und gewannen verdient mit 2:0.  <p> Demnach hoffe der 44-Jährige bis Weihnachten auf einen Punktestand von „20 Zählern plus X“ – eine nicht gerade gewagte Zielsetzung, schließlich hatte Hannover bereits vor dem Eintracht-Spiel 12 Punkte auf der Habenseite.  </pre>


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